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Donnerstag, 7. Februar 2013
Frau Schavans Doktor
harzblut, 17:33h
Jetzt hat die Universität Düsseldorf entschieden, dass Frau Schavan bei der Anfertigung ihrer Doktorarbeit gepfuscht hat.
Damals, als Herr zu Guttenberg das gleiche Vergehen vorgeworfen wurde, fand ich das gerecht. Seine Arbeit entstand mit copy and paste, große Teile waren auf diese Weise in seine Arbeit eingeflossen.
Frau Schavans Doktorarbeit entstand - wenn ich das richtig erinnere - in Zeiten, als man noch mit Schreibmaschine und Tip-Ex hantierte. An copy and paste war damals gar nicht zu denken. Auch meine Arbeit entstand in dieser mechanischen Zeit, aber ich würde mich nicht wundern, wenn auch sie einer Überprüfung nicht standhielte, trotz all meiner Bemühungen und Tausenden von Fußnoten. Manches Mal beobachte ich nämlich, dass ich mir fremdes Gedankengut zu eigen machte. Textpassagen, Gedanken, von denen ich überzeugt war, sie selbst gedacht und geschrieben zu haben, die ich dann, teilweise auf das Wort genau, bei einem anderen Autor finde. Da der es mir nicht gestohlen haben kann - mein Werk war noch nicht publiziert - hatte ich offenkundig dessen Gedanken gestohlen. Soetwas passiert. Man macht sich fremdes Gedankengut zuweilen zu eigen. Allerdings geschieht das in Maßen. Ich kann nun nicht beurteilen, wie hoch die Messlatte der Düsseldorfer Uni bei der Beurteilung lag. Ich weiß aber, dass ich froh bin, kein politisches Amt zu haben und dass ich "nur" Magister bin.
Damals, als Herr zu Guttenberg das gleiche Vergehen vorgeworfen wurde, fand ich das gerecht. Seine Arbeit entstand mit copy and paste, große Teile waren auf diese Weise in seine Arbeit eingeflossen.
Frau Schavans Doktorarbeit entstand - wenn ich das richtig erinnere - in Zeiten, als man noch mit Schreibmaschine und Tip-Ex hantierte. An copy and paste war damals gar nicht zu denken. Auch meine Arbeit entstand in dieser mechanischen Zeit, aber ich würde mich nicht wundern, wenn auch sie einer Überprüfung nicht standhielte, trotz all meiner Bemühungen und Tausenden von Fußnoten. Manches Mal beobachte ich nämlich, dass ich mir fremdes Gedankengut zu eigen machte. Textpassagen, Gedanken, von denen ich überzeugt war, sie selbst gedacht und geschrieben zu haben, die ich dann, teilweise auf das Wort genau, bei einem anderen Autor finde. Da der es mir nicht gestohlen haben kann - mein Werk war noch nicht publiziert - hatte ich offenkundig dessen Gedanken gestohlen. Soetwas passiert. Man macht sich fremdes Gedankengut zuweilen zu eigen. Allerdings geschieht das in Maßen. Ich kann nun nicht beurteilen, wie hoch die Messlatte der Düsseldorfer Uni bei der Beurteilung lag. Ich weiß aber, dass ich froh bin, kein politisches Amt zu haben und dass ich "nur" Magister bin.
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Donnerstag, 31. Januar 2013
The Next Big Thing Blog Hop“
harzblut, 16:07h
Meine geschätzte Autorenkollegin Tanja Schurkus hat mir „The Next Big Thing Blog Hop“ weiter gereicht. Das ist eine sehr witzige Idee, die weltweit läuft und bei der man die tolle Möglichkeit bekommt, sein aktuelles Projekt vorzustellen. 10 Fragen sind es, die es zu beantworten gilt.
Aber vorher möchte ich Tanja Schurkus, deren „Blog and Hop“ auf ihrer website zu finden ist, kurz vorstellen:
Tanja Schurkus ist gelernte Buchhändlerin und studierte Literaturwissenschaftlerin. Für ihre Kurzgeschichten erhielt sie bereits verschiedene Auszeichnungen. Sie ist Spezialistin für das Empire, also die Napoleonische Zeit. Aus dem Interesse für diese Epoche ging die Romanbiografie „Matthias Claudius“, um die es heute abend gehen wird.
Tanja Schurkus gehört verschiedenen Netzwerken zur "lebendigen Geschichte" an und nimmt immer wieder an Darstellungen zur Zeit des französischen Empire teil. Ihr nächster Roman, soviel sei schon jetzt verraten, befasst sich mit einem historisch belegten Schicksal und spielt in Köln, wo Tanja Schurkus lebt und arbeitet.
Und nun zu den Fragen:
Was ist der Arbeitstitel Ihres Buches?
Im Augenblick gibt es zwei: „Der Venezianer“ oder – und das ist mir erst kürzlich eingefallen „Harzblut“. Wahrscheinlich wird der Roman aber am Ende völlig anders heißen.
Woher kam die Idee für das Buch?
Ich habe eine Dokumentation über das Thema im Fernsehen gesehen.
Wie lautet die Ein-Satz-Zusammenfassung Ihres Buches?
Ich erzähle die Geschichte zweier Familien, einer deutschen und einer italienischen – verknüpft durch meine Hauptfigur, den Erzsucher Federico, die sich gegen Intrigen und Verrat behaupten müssen.
Welche Schauspieler sollten Ihre Charaktere in einer Filmumsetzung spielen?
Ganz eindeutig sind das: Helena Bonham Carter, Alan Rickman, Robert Downey jun. und John Rhys-Meyers. Vielleicht besetze ich aber auch noch George Clooney, wenn er Zeit hat.
Werden Sie Ihr Buch selbstverlegen oder wird es vertreten durch einen Agenten?
Weder noch. Ich werde es selbst einem Verlag anbieten.
Wie lange haben Sie gebraucht, um den ersten Entwurf Ihres Manuskriptes zu schreiben?
Es ist ja noch nicht fertig …
Welche anderen Bücher würden Sie mit Ihrem Genre vergleichen?
Jedes Buch, das Geschichte spannend beschreibt, eine Prise Abenteuer und Kriminelles enthält, ist mehr oder weniger vergleichbar.
Was sonst über das Buch könnte das Interesse des Lesers wecken?
Dass Freundschaft mitunter schwerer wiegt als familiäre Bande. Und im Falle meines Protagonisten Federico zeigt sich, dass die Liebe gelegentlich verschlungene Wege geht.
Möchten Sie andere Autoren für das Interview nominieren?
Ich fürchte, die Auswahl an Kollegen, die sich an dieser Aktion noch nicht beteiligt haben, ist mittlerweise gering. Aber wenn ich jemanden gewinne, dann werde ich es hier mitteilen.
Aber vorher möchte ich Tanja Schurkus, deren „Blog and Hop“ auf ihrer website zu finden ist, kurz vorstellen:
Tanja Schurkus ist gelernte Buchhändlerin und studierte Literaturwissenschaftlerin. Für ihre Kurzgeschichten erhielt sie bereits verschiedene Auszeichnungen. Sie ist Spezialistin für das Empire, also die Napoleonische Zeit. Aus dem Interesse für diese Epoche ging die Romanbiografie „Matthias Claudius“, um die es heute abend gehen wird.
Tanja Schurkus gehört verschiedenen Netzwerken zur "lebendigen Geschichte" an und nimmt immer wieder an Darstellungen zur Zeit des französischen Empire teil. Ihr nächster Roman, soviel sei schon jetzt verraten, befasst sich mit einem historisch belegten Schicksal und spielt in Köln, wo Tanja Schurkus lebt und arbeitet.
Und nun zu den Fragen:
Was ist der Arbeitstitel Ihres Buches?Im Augenblick gibt es zwei: „Der Venezianer“ oder – und das ist mir erst kürzlich eingefallen „Harzblut“. Wahrscheinlich wird der Roman aber am Ende völlig anders heißen.
Woher kam die Idee für das Buch?
Ich habe eine Dokumentation über das Thema im Fernsehen gesehen.
Wie lautet die Ein-Satz-Zusammenfassung Ihres Buches?
Ich erzähle die Geschichte zweier Familien, einer deutschen und einer italienischen – verknüpft durch meine Hauptfigur, den Erzsucher Federico, die sich gegen Intrigen und Verrat behaupten müssen.
Welche Schauspieler sollten Ihre Charaktere in einer Filmumsetzung spielen?
Ganz eindeutig sind das: Helena Bonham Carter, Alan Rickman, Robert Downey jun. und John Rhys-Meyers. Vielleicht besetze ich aber auch noch George Clooney, wenn er Zeit hat.
Werden Sie Ihr Buch selbstverlegen oder wird es vertreten durch einen Agenten?
Weder noch. Ich werde es selbst einem Verlag anbieten.
Wie lange haben Sie gebraucht, um den ersten Entwurf Ihres Manuskriptes zu schreiben?
Es ist ja noch nicht fertig …
Welche anderen Bücher würden Sie mit Ihrem Genre vergleichen?
Jedes Buch, das Geschichte spannend beschreibt, eine Prise Abenteuer und Kriminelles enthält, ist mehr oder weniger vergleichbar.
Was sonst über das Buch könnte das Interesse des Lesers wecken?
Dass Freundschaft mitunter schwerer wiegt als familiäre Bande. Und im Falle meines Protagonisten Federico zeigt sich, dass die Liebe gelegentlich verschlungene Wege geht.
Möchten Sie andere Autoren für das Interview nominieren?
Ich fürchte, die Auswahl an Kollegen, die sich an dieser Aktion noch nicht beteiligt haben, ist mittlerweise gering. Aber wenn ich jemanden gewinne, dann werde ich es hier mitteilen.
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